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Was geschieht mit einem Mensch, der Soldat wird, dazu trainiert erbarmungslos zu morden, dann in den Irak geht, Menschen tötet und schließlich zurückkehrt in ein “normales“ Leben? Dieser Film wirft einen genauen Blick auf die Auswirkungen des Irakkriegs auf die Soldaten. Wie verändert sich eine Person, die keiner Fliege etwas zuleide tun könnte, zu jemandem, der andere Menschen tötet und missbraucht? Durch seltenes Filmmaterial wird dem Zuschauer ein Eindruck von einem Marine Trainingslager in Kalifornien vermittelt: Das systematische, desensibilisierende Training, benutzt um Soldaten von ihrer Menschlichkeit zu trennen und sie folglich dazu zu bringen ohne Zögern zu töten. After The Killing Ends stellt eine Reihe von Soldaten vor: Einige Soldaten der Nationalgarde, die dachten sie würden nur mal als Wochenendkrieger agieren und andere, die glaubten die Arbeit beim Militär wäre ein nobler und vornehmer Beruf. Sie alle sprechen über ihre Beobachtungen vom Konflikt im Irak und über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Töten. Sie erzählen aufrichtig und offen über die bizarre Nebeneinanderstellung von Kampf und der Rückkehr nach Hause. Wir erfahren über den Geisteszustand während des Kampfs im Vergleich zu ihren Emotionen und der Wahrnehmung aus sicherer Entfernung. Mit ihren Ehefrauen diskutieren sie über die unsichtbaren Dämonen mit denen sie jetzt leben müssen. Einigen geht es besser als anderen, jedoch haben sich alle für immer verändert. Die meisten haben Angst, fühlen sich isoliert und umgeben von Gleichgültigkeit. Unterstützungsleistungen werden willkürlich gewährt, manchmal auch gar nicht. Trotz all dem was wir aus früheren Kriegen gelernt haben, wird immer noch von den Soldaten verlangt erhaben über chronischen Krankheiten, Verletzungen, Depressionen, posttraumatisches Stresssyndrom und Isolation zu sein. Während sie umzingelt werden von Autoaufklebern und Spruchbändern, bemerken sie, dass ihre amerikanischen Mitbürger den Krieg als eine Art Prophezeiung verstehen, der die nächsten drei bis vier Generationen beeinflusst.„Ich habe hier niemanden umgebracht und ich hoffe, dass ich niemals jemanden umbringen muss.“, schrieb ein Vater von zwei Kindern, ein Soldat in Bagdad in einem Brief an seine Mutter, kurz bevor er Selbstmord beging.
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