The Armenian Genocide
Dokumentarfilm (53 Min.)
 

 

 

 

Während des Ersten Weltkriegs, als der Rest der Welt auf die Ereignisse in Europa schaute, vollstreckte das Osmanische Reich einen der größten Genozide der Weltgeschichte, indem es große Teile seiner in der Minderheit lebenden armenischen Bevölkerung tötete. Doch die europäischen Mächte, welche die Türken zuvor in zahlreichen Konflikten schlugen, waren unfähig oder nicht gewillt die Tötungen zu verhindern. Letztendlich starben eine Millionen Armenier durch Exekutionen, lebenswidrige Bedingungen und Hunger.

Bis zum heutigen Tag leugnet die Türkei die Absichten des Massenmords, bemüht sich um eine komplette Neuschreibung der Geschichte und versucht sämtliche Erzählungen der Geschichte, wo immer es möglich ist, zu verhindern. Das Ergebnis ist ein Jahrhundert, geprägt von Revisionismus und Verzerrung der Fakten, welche die Türkei eindeutig für den Genozid verantwortlich machen.  

 

 

Der Film, geschrieben, produziert und gedreht von Emmy Award-Gewinner Andrew Goldberg, zeigt die gesamte Geschichte des Armenischen Genozid. Er beschreibt nicht nur was vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg geschah, sondern wirft auch einen direkten Blick auf die heutige Türkei, die ihre Vergangenheit noch stets zu leugnen versucht.  

 

 

The Armenian Genocide überzeugt durch zahlreiche Interviews mit angesehenen Gelehrten (auch türkischer Abstammung), wie Peter Balakian, Samantha Power, Ron Suny, Taner Akcam, Halil Berktay und Israel Charney. Er wird von Julianna Margulies erzählt und beinhaltet historische Erzählungen von Ed Harris, Natalie Portman, Laura Linney und Orlando Bloom.