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Chechnya |
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Chechnya:
Seperatism or Jihad? erforscht den Charakter des Islams im anhaltenden
Tschetschenien-Konflikt. Im Frühjahr 1995 zogen ausländische Mujahedin
nach Tschetschenien um die separatistische Bewegung zu unterstützen –
Ausländer taten dies dort schon immer. Ihre Beteiligung auf dem
Schlachtfeld und ihre Einflüsse auf die politische Situation innerhalb
der tschetschenischen Widerstandsbewegung ist nicht geklärt. So wurde
dies zum Objekt für Kontroversen, Missinformation und politischem
Zeigefinger für alle beteiligten Seiten des Konflikts. Viel
beunruhigender sind die vier weitreichenden gewaltsamen Geiselnahmen des
letzten Jahrzehnts, Budyonnovk (1995), Kizlar (1996), Moscow Theater
(2002) und Beslan (2004), heute als „Galas“ bezeichnet, scheinen
parallel zur wachsenden Radikalisierung des Konfliktes zu stehen. Diese
zunehmenden unverfrorenen und gewaltsamen Ereignisse stehen zudem für
eine chronologische Zeitlinie der Story, da sie eine Evolution und
Eskalation der militanten tschetschenischen Taktik veranschaulichen. Im
Mittelpunkt des Konflikts steht Shamil Basayev, der seit dem Beginn des
Krieges 1994 letzte verbliebene Kommandant. Wurde er zum Gesicht der
tschetschenischen Separatisten oder der islamischen Radikalisierung in
Tschetschenien, oder das Gesicht beider Seiten? Wird seine Stimme nach dem
Tod des eher gemäßigteren Rebelenführers Aslan Maskhadov durch
russische Kommandos dominieren? Chechnya:
Seperatism or Jihad? erforscht die weitreichendere Frage, ob die
tschetschenische Freiheitsbewegung nun durch den militanten Islam übernommen
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