Discovering Dominga
Dokumentarfilm (56 Min.)

Die bewegende Dokumentation Discovering Dominga beleuchtet das Leben einer außergewöhnlichen jungen Frau, die als Kind den Wirren des Bürgerkriegs in Guatemala entkam, um in den USA ein neues Leben zu beginnen. Jahre später kehrt sie in  ihre Heimat zurück, und stellt fest, dass ihre Alpträume und verstreuten Erinnerungen an die erlebte Gewalt der Wahrheit entsprechen.

Als 9-jährige wurde sich Zeuge wie paramilitärische Truppen ihre Eltern und weitere 200 Bewohner ihres abgelegenen Dorfes töteten, da sie sich einer Umsiedlung zugunsten eines von der Weltbank finanzierten Damms widersetzten.  
Sie floh in die Berge und versteckte sich vor Militärtruppen bis sie Monate später von Verwandten in einer nahegelegenen Stadt in Sicherheit gebracht wurde. Mit 11 Jahren wurde sie von einem Ehepaar aus Iowa adoptiert. Aus Dominga Sic Ruiz wurde Denese Becker mit einer neuen Familie und einer neuen Identität. Der Film begleitet sie auf ihrer persönlichen Odyssee von den Weizenfeldern ihrer zweiten Heimat Iowa zu den Hochebenen von Guatemala.

Es ist eine Reise zu ihren Wurzeln und ein Prozess des politischen Erwachens. Als sie ihre wahre Vergangenheit und die begangenen Greueltaten an ihrem Volk aufdeckt, entschließt sich die schüchterne junge Frau ihr Schweigen zu brechen, um zu einer Vertreterin ihres Volkes zu werden.

Sie wird Zeugin einer Menschenrechtsverhandlung, die zum ersten Mal in der Geschichte Guatemalas die damals verantwortlichen Militärkommandeure des begangenen Völkermords zur Rechenschaft zieht.