Electric Nation
How America was Wired
Dokumentation (52 Min.)

Die Erfindung der Elektrizität veränderte die Welt wahrscheinlich mehr als jede andere Erfindung. Electric Nation dokumentiert den Siegeszug der Elektrizität - von den bescheidenen Anfängen in New York bis zur vollständigen Verkabelung Nordamerikas.

Im Jahre 1880, zog Thomas Edison von Menlo Park, New Jersey nach Manhatten, um dort das erste Elektrizitätswerk der Welt zu bauen. Sein bescheidenes Ziel war es irgendwann einige wenige Blocks in der Innenstadt zu erleuchten. Bereits nach kurzer Zeit verwirklichte er sein Ziel und leitete somit ein neues Zeitalter ein.

Einige Jahre später kreierte Samuel Insull unter der Leitung von Edison in Chicago ein moderneres, leistungsfähigeres Elektrizitätswerk und vereinigte anschließend kleine private Anbieter zu einem großen Imperium mit dem Namen „Commonwealth Edison“. Er machte es möglich, das jeder Elektrizität nutzen konnte, der an das Kabelnetz angeschlossen war. Samuel Insull machte unter dem Namen Edison die Elektrizität unentbehrlich. Trotz Edisons und Insulls Errungenschaften, war es für die privaten Elektrizitätswerke aus Kostengründen nicht möglich ländliche Regionen zu verkabeln und somit mit Elektrizität zu versorgen. Da die Elektrizität zu diesem Zeitpunkt in der Gesellschaft bereits als notwendig angesehen wurde, war es klar, dass die Regierung die Versorgungslücke auf dem Land schließen musste. So wurde die erste staatliche Elektrizitätsgesellschaft die „Tennessee Valley Authority“ geboren. Ihre Geschäftsführer, der Ingenieur Arthur Morgan und der Anwalt David Lilienthal, beendeten was Thomas Edison ein halbes Jahrhundert zuvor begonnen hatte: die vollständige Verkabelung Nordamerikas.