Ending Aids:
The Search For The Aids Vaccine

Dokumentation (55 Min.)
 

 

Ending Aids handelt von dem ewigen Kampf zwischen Mensch und Natur. Es ist die Geschichte über eine tödliche Mikrobe, die nur existiert um sich selbst zu reproduzieren, und den Wettlauf der Wissenschaftler, dieses zu stoppen. Das Unternehmen zur Bekämpfung des hochentwickelten Virus, führt den Zuschauer von modernsten Hightech-Laboren zu den Kliniken, die sterbende Aids-Patienten für ihre letzten Behandlungen aufsuchen. Der Film richtet sich an die wissenschaftliche, politische, ethische und organisatorische Herausforderung, die größte Epidemie unserer Zeit zu bekämpfen.  

 

 

Zu Beginn hegten Wissenschaftler große Hoffnung in die rasche Entdeckung eines Impfstoffes. Die Medizingeschichte zeigt uns, dass Impfstoffe die außerordentliche Fähigkeit besitzen, Viruserkrankungen im Keim zu ersticken und somit vom größten Teil der Weltbevölkerung fernzuhalten. Das HI-Virus unterscheidet sich jedoch von diesen Erfolgsgeschichten in signifikanter Art und Weise: es greift direkt das Immunsystem an, das Impfstoffe zur Unterdrückung von Infektionen benutzen; es ist weltweit höchst unterschiedlich vorzufinden; es verursacht eine extrem beständige Infektion und ist gleichermaßen tödlich.  

 

 

Ending Aids wirft einen Blick auf neuere Experimente, die das Immunsystem dazu veranlassen sollen, sich gegen HIV zu schützen. Auf den Nachforschungen gelangen wir in die Slums von Nairobi und Kenia, in denen eine handvoll Prostituierte auf mysteriöse Weise von der Erkrankung verschont blieben, obwohl sie dem Virus wiederholte Male ungeschützt ausgesetzt wurden. Der Film schaut auf die viel versprechenden Ergebnisse von Forschern, wie Ron Desrosiers, die mit SIV – dem Äquivalent des HIV bei Affenarten – arbeiten. Durch ihre Experimente an verschiedensten Genen konnte eine Version des Virus erzeugt werden, die Affen tatsächlich vor einer tödlichen Infektion schützt. Während die meisten Wissenschaftler jedoch noch nicht bereit sind, diese Methode auch an Menschen zu testen, sehen einige von ihnen – aufgrund der Tatsache von 15.000 neuen HIV-Infizierten täglich – die entsprechenden Risiken für mehr als gerechtfertigt.  

 

 

Ending Aids ist eine unfertige Geschichte. Bisher wurden noch mehr Fehlschläge als Erfolge bei der Erforschung eines geeigneten Impfstoffes gegen Aids gezählt, was Millionen von Menschenleben kostete. Doch die Wissenschaft bleibt optimistisch. Impfstoffe sind nach wie vor die stärksten Mittel der Medizin und die Zeit ist reif für ein erneutes Engagement, die klügsten Köpfe der Wissenschaft zu vereinen, um die zerstörerischste Krankheit der Neuzeit zu bezwingen.