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Heart
of the Sea |
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Die hawaiianische Surferin Rell „Kapolioka’ehukai“ Sunn wurde weltweite als Pionierin des Profisurfens für Frauen bekannt. Nicht nur ihre Kraft, Grazie und außergewöhnliche Schönheit machten sie zur Ikone, sondern vor allem ihre Vorreiterrolle und Selbstaufgabe während ihres vierzehnjährigen Kampfes gegen den Brustkrebs. Schauplatz ihrer Geschichte ist eine hawaiianische Stadt am Meer, die gegen Kriminalität, Drogen, Teenagerschwangerschaften und Schulabbrecher kämpft. Für Rell stellte dieser Ort jedoch das Paradies auf Erden dar, für dessen gefährdete Jugend sie sich als Aktivistin engagierte. Als sie mit 32 Jahren ihre Diagnose erfuhr, unterbrach sie ihre Surfkarriere und ihr Engagement nicht, sondern setzte sich zusätzlich für die Früherkennung von Brustkrebs und den Umweltschutz ein. Sie war fest überzeugt, dass ihre Erkrankung durch die in der Natur entsorgten Toxine verursacht worden war. Heart of the Sea zeigt in Interviews, darunter ihr letztes zwei Monate vor ihrem Tod 1997, Archivmaterial, Homevideos nicht nur das private und öffentliche Leben dieser charismatischen Frau, sondern auch das derer, die ihr eigenes Leben durch ihre Begegnung mit Rell änderten. Rell bewegt sich immer nahe am dramatischen Kern, wenn sie von ihren Abenteuern und ihrem Schicksal erzählt. Die Offenheit und Wärme, die zu ihrem Markenzeichen wurden, prägen ihre Erzählungen. Die dem Film eigene Lyrik kombiniert traditionelle hawaiianische Musik mit den Geräuschen der einzigartigen Natur und atemberaubenden Unterwasseraufnahmen. Diese wurden von dem preisgekrönten Kameramann Don King aufgenommen. Die Mischung aus DVCAM für die Interview- und Krankenhausaufnahmen und 16 mm Film für die Landschaftsaufnahmen entführen den Zuschauer in die Schönheit und Tiefe von Rells Welt. Auf diese Weise entsteht ein Bild von den Inseln, das dieser außergewöhnlichen Frau gleicht: wild, vibrierend, unberührt, inspirierend und voller Leben. „Alle zwei Jahre kommt der Krebs zurück, als noch mächtiger Rächer als beim letzten Mal... und du realisierst, dass das Leben, das du gelebt hast, nicht mehr dir gehört. Es gehört dem Schmerz in deinem Rücken, oder in deiner Brust oder in deinem Mund oder in deinen Lungen. Es ist nicht mehr dein Leben und du fühlst nur ein NEIN! Aber wenn du morgens aufstehen kannst und dir genug Energie bleibt, um ins Wasser zu gehen und eine Welle zu kriegen, ist dein Leben wieder bei dir. Es ist so wunderschön.“ Rell Sunn,
1997 |
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