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Long
Gone |
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Über
einen Zeitraum von 5 Jahren begleitet Long Gone sechs
„Tramps“ (dt. Landstreicher), die sich selbst als „die letzten
freien Amerikaner“ bezeichnen, auf ihrer Reise. Es sind Männer und
Frauen, die – ob freiwillig oder nicht – einem gesellschaftlichen
Durchschnittsleben abschworen, um Ihr Glück in der Ferne und Unabhängigkeit
zu suchen. Ein wichtiges Element in Ihrem Leben ist der Zug – er ist für
sie nicht nur Haupt-Transportmittel sondern vor allem Symbol und Werkzeug
ihrer individuellen Freiheit. Die
Welt dieses unabhängigen und fließenden Teils der Bevölkerung ist ein
Anachronismus von Anarchie und dem harten Kampf ums Überleben. In
spannenden 90 Mintuen blickt der Zuschauer nicht nur retrospektiv auf das
Leben der unterschiedlichen Protagonisten zurück, sondern nimmt aktiv am
Geschehen teil. Man wird Zeuge von Geburt, Tod, Sucht, Gewalt, Erlösung,
Freude Durch
den Wechsel von gelungenen Handkameraaufnahmen und ästhetischen,
farbintensiven Landschaftsaufnahmen vom fahrenden Zug wirkt der
Dokumentarfilm dabei so authentisch, |
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