Missionary Positions
Dokumentarfilm (52 oder 73 Min.)

 

 

Nachdem Gott das Wort Pornografie zu ihnen sprach, machten sich die beiden jungen christlichen Pastoren auf zu einer idealistischen Reise durch die Welt der Pornografie. Ihre Mission: Der armen leidenden Masse helfen, die im dreckigen Sumpf der Pornoindustrie steckt, die den ganzen Planeten zu überschwemmen droht.

Ihre Reise führt sie vom Rotlichtmilieu in Amsterdam über die Porno-Rehabilitationseinrichtung in Kentucky zu den Shows in Las Vegas und den Porno Sets in Hollywood. Ihre Botschaft beinhaltet Liebe und Hoffnung für Süchtige und Mitarbeiter dieser Industrie auf der ganzen Welt.

 

Dabei sind die beiden sind alles andere als haarige, südstaatlerische Fernsehprediger: Mike und Craig sind zwei junge Surfer-Typen, die in der Sprache der MTV Jackass Generation ihre Botschaft verbreiten, mit Liliputanern, Puppen und zynischen, eulenspiegelhaften Werbespots, die man kaum für möglich hält. Sie stellen Plakatwände auf, fahren in ihrem Pornomobil umher, lassen Banner über Strände fliegen und haben eine christliche Pornowebsite erstellt. Doch die Arbeit des Herrn ist nicht immer leicht zu verrichten. Nicht nur die Geldprobleme und Persönlichkeitskonflikte machen ihnen zu schaffen, sondern auch Hass E-Mails und Angriffe von türkische Computerhacker gilt es zu bewältigen. Ihre Ehefrauen sind misstrauisch und Pat Robertson von Christian Power House lässt sie nicht in seine news show.  

 

Ironischerweise ist der einzige von dem sie Hilfe bekommen ein Publicity-hungriger, Erlösungssuchender Pornoregisseur Jimmy D. Als sich diese drei zusammentun um einen Werbespot mit Pete der Pornopuppe zu produzieren, droht die ganze Sache sie alle zu Grunde zu richten.