No End In Sight  
Dokumentarfilm (103 Min. & 60 Min.)

Am 1. Mai 2003 erklärte Präsident Bush, den Irak nicht weiter zu bekämpfen. Aber der Irak brennt weiterhin, ca. 3.000 amerikanische Soldaten und 790.000 Zivilisten sind tot. Wie und was geschah? Die Dokumentation untersucht wie die Bush Regierung den Irakkrieg konstruierte und den Irak anschließend besetzt hielt. Charles Ferguson deckt eine Kette von kritischen Fehlern und Unfähigkeiten auf, die den brutalen Morast verursachten. Der Film zeigt eindrucksvolle Interviews mit hochqualifizierten Regierungsbeamten, militärischem Personal und Journalisten.

Obwohl davor gewarnt wurde, dass ein Demokratisierungsprozess im Irak - ohne vorsichtige Planung - ein blutiger und langer Prozess sein wird, wurde die Invasion im Irak nach nur 60 Tagen Vorbereitung von der Bushregierung und der internationalen Koalition durchgeführt. Die Stadt Bagdad fiel in Schutt und Asche und stürzte in ein absolutes Chaos - das großräumige Plündern begann. Weder Polizeikräfte, noch die selbsternannten Einrichtungen und die 500.000 unerfahrenen, bewaffneten Männer von Rumsfeld konnten diesem Chaos ein Ende setzen. Im Gegenteil, es folgte ein Strom voller Gewalt und Verzweiflung und ein noch andauernder irakischer Aufstand.

Charles Ferguson analysiert auf chirurgische Weise das Desaster und macht uns das Geschehen transparent, was uns noch mehr schockiert und die Sache noch tragischer erscheinen lässt.

www.noendinsightmovie.com

***Winner Special Jury Prize SUNDANCE 2007***