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Im
Jahre 1975 gab General Ford den Befehl für die „Operation
Babylift“ und nahm damit Einfluß auf das Leben von 2000
vietnamesischen Kindern.
Er
ordnete an die verwaisten Kinder des Vietnamkrieges in die USA
zu fliegen, um
sie dort von amerikanischen Familien adoptieren zu lassen. Die
Regierung in Hanoi sah in dieser Aktion nicht mehr als einen Propaganda
Plan und verurteilte sie als eine kriminelle Handlung, die mit
Kidnapping vergleichbar ist. Kritiker sahen es als letzten Versuch der
amerikanischen Regierung die Sympathie, sowie die finanzielle
Unterstützung Süd-Vietnams zu gewinnen.
Viele
Stimmen äußerten sich negativ über die Operation, aber für viele
Amerikaner war es eine humanitäre Geste in einem brutalen Krieg,
den sie vergessen wollten.
Die
in Vietnam geborenen Kinder wurden über weite Räume der Vereinigten
Staaten verteilt und zum „American Way of Life“ erzogen.
Sie wurden schnell zu liebgewonnenen Kindern der Familien und doch vergaßen
sie nie, dass sie anders waren. Wenn Leute sie nach ihren Ursprüngen
fragten, war es oft so das sie nicht antworten konnten. Bis heute wissen
viele nicht, wer ihre Eltern waren.
Für
die Babys, mittlerweile alle Mitte 20, ist die Geschichte noch nicht
vorbei.
Heute 25 Jahre nach der „Operation Babylift“ macht sich eine
kleine Gruppe von Ihnen auf den Weg nach Vietnam, um ihre Geschichte zu
erforschen. Der Film begleitet diese Gruppe auf den Spuren ihrer Wurzeln
und dokumentiert die emotionalen Momente dieser Odysee.
CINE GOLDEN EAGLE 2002
Special Jury Award
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