|
Pretty
Things |
|
||
|
Zorita,
Betty Rowland, Sherry Britton, Dixie Evans und Lois de Fee. Zu
ihren Glanzzeiten beflügelten diese Namen die verwegensten Fantasien
eines jeden amerikanischen Mannes. Sie waren die Sterne der 40er bis 60er
Jahre des letzten Jahrhunderts, und gelten als die letzte Generation der
amerikanischen „Burlesque Queens“. Die glorreichen Zeiten dieser lang
vergessenen Königinnen ihrer Kunst lässt Liz Goldwyn in ihrer
Dokumentation „Pretty Things“ erneut auf erleben. Dabei verfolgt sie
nicht nur die Entwicklung und den Niedergang des Burlesken in Amerika, sie
deckt zudem die intimen Erlebnisse auf, welche die meisten Frauen dazu
veranlassten sich dieser Kunst hinzugeben. Neben
der Verwendung von noch nie gezeigten Filmausschnitten, Fotografien und
Kostümzeichnungen sowie exklusiven Interviews mit Vertrauten der Kunst
und den gealterten Künstlerinnen selbst, lässt Liz Goldwyn ihren eigenen
Charakter durch erfundenes „Archivmaterial“ in den Film mit
einbeziehen. Die persönlichen Tanzeinlagen Goldwyns und ihre scheinbare
Entwicklung zu einer professionellen burlesken Tänzerin wandeln das Genre
des Films von einem klassischen Dokumentarfilm hin zu einem Mix aus Fakten
und Fantasie. Da
die Regisseurin mit einer stark begrenzten Crew arbeitete, fast ausschließlich
natürlich gegebenes Licht benutzte und die Interviewpartner nur in ihrer
persönlichen Umgebung interviewte gelangen ihr höchst intime Porträts
der einzelnen Tänzerinnen. |
|||