Sister Helen
Dokumentarfilm (90 Min.)

Schwester Helen Travis, eine 69 Jahre alte benediktinische Nonne eröffnete in einer der gefährlichsten Gegenden New Yorks, der Südbronx, ein Heim für drogen- und alkoholabhängige Menschen. Sie wählte eine der gefährlichsten Gegenden New Yorks um Menschen zu helfen, die wirklich in Not waren und dass zu einem Zeitpunkt im Leben, in dem die meisten Menschen in Rente gehen. Der Motor ihres unbändigen Willens, der sie täglich vorantrieb, abhängigen Menschen eine zweite Chance im Leben einzuräumen, war dabei ihre eigene tragische Vergangenheit. Sie war selbst lange alkoholabhängig und verlor ihre beiden Söhne sowie ihren Mann, weil diese ebenfalls dem Alkohol verfallen waren. Gegen Ende des Films zeigt sich die angeschlagene Gesundheit Schwester Helen’s, die sich selbst vernachlässigte, während sie anderen Menschen half. Sie bricht in mitten der Dreharbeiten zusammen, wird daraufhin ins Krankenhaus eingeliefert, sie erholte sich jedoch nie wieder. Ohne Schwester Helen beginnt sich das Heim aufzulösen und die Abhängigen sind wieder sich selbst überlassen. 
Sister Helen
gibt dem Zuschauer Einblicke in das tragische Leben der Protagonistin und zeigt wie schwerwiegende, vergangene Ereignisse auf ihre Gegenwart wirkten. Der Dokumentarfilm begleitete Schwester Helen bei ihrer täglichen Arbeit. Sie zeigt wie Sie die Menschen unterstützte, die unter ihrem Dach lebten und wie hilflos diese wurden, als Sie starb.

Nomination, Outstanding Directorial Achievement, Directors Guild of America, 2003
Documentary Directing Award, Sundance Film Festival, 2002
Golden Hugo Award, Chicago International Film Festival, 2002
Jury Prize, Best Documentary Film, Newport Film Festival, 2002
Best Documentary Film Award, Nashville Film Festival, 2002
Best Documentary Film Award, Westchester Film Festival, 2002
Nomination, Distinguished Documentary Achievement, International Documentary Association, 2002
Cleveland Film Festival, 2002
Montreal International Film Festival, 2002