Street Fight
Dokumentarfilm (83 Min.)

  Der Kampf um Wählerstimmen zur Bürgermeisterwahl 2002 wurde in Newark, NJ in den Straßen ausgetragen.
Der für den Oscar 2006 nominierte Dokumentarfilm Street Fight portraitiert diese spannende politische Fehde zwischen dem Herausforderer Cory Booker und dem amtierenden Bürgermeister Sharpe James. 
Cory Booker, Sohn reicher Bürgerrechts-Aktivisten und Vorzeigekind der amerikanischen Bürgerechtsbewegung wuchs in einer weißen Nachbarschaft im Norden von New Jersey auf. Bewegt durch die Ideale seiner Eltern zog er nach Newark, um sich in den Stadtrat wählen zu lassen und gemeinnütig gegen die hiesigen Slumlords zu kämpfen. 
Sharpe James, seit 16 Jahren Bürgermeister in Newark, repräsentiert die erste Generation schwarzer Politiker, die den steinigen Weg zum Erfolg gehen mussten. Im reichen Emporkömmling Booker sieht Bürgermeister James nur einen "Golden Boy", der seine kulturelle Herkunft verleugnet. Er unterstellt ihm in anonymen Handzetteln rechtsgesinnte, weiße Interessen und stellt ihn als Teil einer jüdischen Verschwörung dar. Der Wahlkampf wird immer hässlicher als die Polizei Booker verbietet an öffentlichen Plätzen für Wählerstimmen zu werben. Ansässige Geschäftsleute, die Booker mit Plakaten oder Haustreffen unterstützen, finden ihre Läden verwüstet und -wegen Gesetzesbruch- geschlossen vor...
Street Fight ist seit Pennebakers War Room der erste dokumentarische Politkrimi in dieser Qualität.



OSCAR 2006
Nominee for Best Documentary

TRIBECA FILM FESTIVAL 2005
Audience Award

HOT DOCS FILM FESTIVAL 2005
Audience Award, Jury Prize - Best International Documentary

SILVER DOCS 2005
Audience Award